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Das dänische Modell

Seit Ende des 19. Jh. prägt die Genossenschaftsbewegung die dänische Landwirtschaft durch Gemeinsinn und Kooperation in allen Phasen der Wertschöpfung. Bis heute sind die Schweineproduzenten Miteigner der gesamten Produktionskette. Dies gewährleistet hohe Motivation und Qualität vom Schweinestall bis zum Schlachtbetrieb.

In Dänemark ist die Produktion von Schweinen und Schweinefleisch seit 125 Jahren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, für die Zahlungsbilanz ebenso wie für die Beschäftigung und Ernährung. Rund 90 % der dänischen Schweinefleischproduktion gehen in den Export. In Punkten wie Zucht, Tierschutz, Qualität, Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit zählt die dänische Schweinebranche zur Weltspitze. Auf dieser Grundlage wurde Dänemark zu einem der größten Schweinefleischexporteure der Welt.

Landwirte Miteigner der gesamten Wertschöpfungskette
Geist und Kooperationsstrukturen der gegen Ende des 19. Jh. aufkommenden Genossenschaftsbewegung sind bis heute entscheidende Erfolgsfaktoren. Nach wie vor sind die Landwirte Miteigner der gesamten Wertschöpfungskette. Das in kulturellem Erbe und sozialer Zusammengehörigkeit verankerte kooperative Gedankengut prägt die integrierte Produktion vom Landwirt bis zur Ladentheke.

Als Miteigner haben die Erzeuger Interesse und Verständnis für die Schlachtung und Verarbeitung ihrer Schweine. Es geht ihnen nicht nur um die produzierte Menge, sondern auch um gleichmäßig hohe Qualität, wie sie von Kunden in aller Welt nachgefragt wird. Dasselbe gilt für Faktoren wie Lebensmittelsicherheit und Rückverfolgbarkeit.