Die Exportzahlen für das erste Quartal 2026 stimmen den dänischen Schweinesektor optimistisch. Die Branche hat in den ersten drei Monaten dieses Jahres mehr als 382000 Tonnen Schweinefleisch und Nebenprodukte sowie verarbeitete Produkte exportiert. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von rund 34000 Tonnen. Hinzu kommen 129000 Tonnen lebende Schweine, die an ausländische Kunden geliefert wurden. Das ist allerdings gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Rückgang von mehr als 7000 Tonnen.

Die wichtigsten Abnehmer in der Europäischen Union sind nach wie vor Polen und Deutschland mit einem Volumen von knapp 62000 Tonnen bzw. knapp 59000 Tonnen Schweinefleisch und Nebenprodukten sowie verarbeiteten Produkten. Das ist deutlich mehr als in den ersten drei Monaten 2025. Die polnischen Kunden ordern in Dänemark in erster Linie Teilstücke, die deutschen Handelspartner dagegen ganze Schlachtkörper und Schweinehälften sowie Teilstücke.

Insgesamt hat der dänische Schweinesektor im ersten Quartal 2026 mehr als 204000 Tonnen Ware an Kunden in der Europäischen Union geliefert. Das ist ein stattliches Plus von knapp 22000 Tonnen.

Absatzplus auch bei Drittland-Exporten

Im Drittlandgeschäft zeigt die Kurve ebenfalls nach oben. In den ersten drei Monaten 2026 hat der dänische Schweinesektor in dem Bereich 178000 Tonnen Ware abgesetzt – knapp 13000 Tonnen mehr als im Vorjahreszeitraum. China belegt im Ranking nach wie vor den ersten Platz gefolgt von Großbritannien und den Philippinen.

Das Reich der Mitte hat im ersten Quartal 2026 knapp 52000 Tonnen in Dänemark geordert. Dabei handelt es sich in erster Linie um Teilstücke und Nebenprodukte. Im Vorjahresvergleich sind das 3000 Tonnen weniger. Großbritannien hat in den ersten drei Monaten ebenfalls weniger Schweinefleisch und Nebenprodukte sowie verarbeitete Produkte aus Dänemark importiert. Im Gegensatz dazu sind die Ausfuhren auf die Philippinen deutlich gestiegen. 

Der dänische Schweinesektor hat dem Inselstaat 18500 Tonnen Ware geliefert – ein stattliches Plus von mehr als 6000 Tonnen. Die Handelspartner dort haben ebenfalls vor allem Teilstücke und Nebenprodukte geordert.