Salmonellenüberwachung

Sämtliche Schweinebestände werden in Dänemark auf Salmonellen überwacht. Auf diese Weise verbleiben die Salmonellenvorkommen in dänischem Schweinefleisch auf niedrigem Niveau. Risikobasierte Überwachung gewährleistet, dass Bestände, in denen Salmonellen festgestellt wurden, anschließend stärker überwacht werden.

Alle Phasen der Primärproduktion werden auf Salmonellenvorkommen überwacht. In Zucht- und Vermehrungsbetrieben werden monatlich 10 Blutproben gezogen. Übersteigt der anhand der Ergebnisse berechnete Index den Wert 5, werden Stallproben zur Festlegung des Salmonellentyps genommen.

Zucht- und Vermehrungsbetriebe werden anhand der Proben in Gruppe A, B oder C eingestuft.

  • A steht für keine Anzeichen von Salmonellen.
  • B für Salmonellentypen, die dem Bestand kaum Probleme bereiten und selten zu humanen Infektionen führen.
  • Betriebe mit Salmonella Typhimurium, Infantis oder Derby werden in Gruppe C eingestuft.

Sauenbestände werden nach denselben Kriterien bewertet. Die Überwachung erfolgt risikobasiert. Beliefert ein Sauenbestand der Gruppe A einen Mastbetrieb, der anschließend auf Niveau 2 bzw. 3 eingestuft wird, ist durch Stallproben zu klären, ob die Ursache im Sauenbestand zu finden ist.

Schlachtbetriebe überwachen Mastbestände
Mastbetriebe werden mittels Fleischsaftproben des Schlachtbetriebs überwacht, die auf Salmonellen-Antikörper untersucht werden. Liegt der anhand der Ergebnisse berechnete Index über 65, wird der Mastbetrieb auf Niveau 3 eingestuft, d.h. Tiere aus diesem Betrieb werden unter besonderen Hygiene-Vorkehrungen separat geschlachtet bzw. nach dem Schlachten mit Heißwasser gereinigt.
Index-Werte zwischen 40 und 65 entsprechen Niveau 2. Betriebe auf Niveau 2 und 3 werden durch reduzierte Abrechnungspreise motiviert, ihr Salmonellen-Problem zu beseitigen.

1-1,5 % der Mastbetriebe sind auf Niveau 3 und 2-3 % auf Niveau 2 eingestuft. Der Rest ist Niveau 1, also einwandfrei.

Hier erfahren Sie mehr: 
http://www.pigresearchcentre.dk/
www.fvst.dk