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Aktuelle Daten zur Klimawirkung der dänischen Schweineproduktion

Als globaler Lieferant von erstklassigem Schweinefleisch setzt die dänische Schweinebranche konsequent auf hohe Standards in Bereichen wie Tierwohl, Lebensmittelsicherheit, Rückverfolgbarkeit, Umwelt-/Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Zu den Klimagasemissionen hat SEGES Innovation soeben aktuelle Daten geliefert.

Die in der Lieferkette von dänischem Schweinefleisch entstehenden Emissionen von Stickstoff, Phosphor, Ammoniak etc. konnte die Branche seit den 1980ern mit beachtenswertem Erfolg reduzieren.

Senkung der Treibhausgasemissionen 1985-2019
Laut SEGES Innovation wurden die Stickstoff- und Phosphor-Emissionen pro kg produziertem Schweinefleisch zwischen 1985 und 2019 um mehr als 50 % gesenkt. Gleichzeitig konnten die Ammoniak-Emissionen der dänischen Schweineproduktion um mehr als 70 % reduziert werden.

Quelle: SEGES Innovation, Dänischer Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft

CO2-Emissionen von der Geburt bis zur Schlachtung
In Zeiten des Klimawandels spielen neben den branchenspezifischen Qualitäts- und Wettbewerbsparametern auch Klimaschutz und Nachhaltigkeit eine entscheidende Rolle. Die aktuellen Zahlen für CO2-Emissionen entlang der Produktionskette von der Geburt bis zur Schlachtung stammen aus dem Jahr 2020.

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Berechnungen nach PEF-Methode: Relative Verteilung in Prozent. Quelle: SEGES Innovation, Dänischer Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft.

Globale Herausforderungen sind auf globaler Ebene zu bewältigen
Die Klimaschutzmaßnahmen der dänischen Schweinebranche beschränken sich nicht auf Dänemark, sondern beziehen die unverzichtbare interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit aller Bereiche der Branche in die Bekämpfung des Klimawandels ein.

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