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Aktuelle Daten zur dänischen Schweineproduktion

Trotz rückläufiger Entwicklung auf den beiden größten Absatzmärkten konnte die dänische Schweineproduktion ihre Exporte 2021 erneut steigern. Wie sich die Branche ansonsten entwickelt hat, erfahren Sie im folgenden Überblick.

Entwicklung der dänischen Schweineproduktionsbetriebe
Gegenüber 2020 fiel die Zahl der Schweineproduktionsbestände um 11,8 % auf 2.576 Betriebe.



Abb. 1 zeigt die Verteilung nach Betrieben mit Sauen und Mastschweinen, mit nur Mastschweinen, mit nur Sauen sowie mit weder Sauen noch Mastschweinen. Während die Verteilung nach Art der Bestände sich gegenüber 2020 kaum verändert hat, war die Gesamtzahl der Betriebe wie oben erwähnt rückläufig.



Abb. 1: Verteilung nach Betriebsart 2020-2021.

Fleisch- und Lebendexporte
Rund 21,4 % des Gesamtvolumens von 2.033 Mio. Tonnen im Jahr 2021 (gegenüber dem Vorjahr die größte Steigerung der letzten zehn Jahre) waren Lebendexporte.

Die drei größten Exportmärkte
China, Deutschland und Polen sind die größten Importeure von dänischem Schweinefleisch. Die beiden größten Abnehmer entwickelten sich gegenüber 2020 leicht rückläufig – China um ca. 2,3 % und Deutschland um ca. 2,1 % – während Polen um ca. 8,3 % zulegte.

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Zunahme bei den dänischen Schweineschlachtungen
Gegenüber dem Vorjahr reduzierten sich die dänischen Schweinebestände 2021 um 240.000 Tiere. Bei den Schlachtungen ergab sich entsprechend ein Plus von gut 5,7 %, das maßgeblich für die Zunahme bei den Exporten sorgte.

Harte Zeiten in der zweiten Vorjahreshälfte und im laufenden Jahr
Der verzeichnete Zuwachs bei den Ausfuhren ist nicht unbedingt gleichbedeutend mit einer positiven Entwicklung für die Schweineproduzenten. Hohe Futtermittelausgaben verteuern die Produktion, was den Gesamtbestand vermutlich reduzieren wird – eine Tendenz, die sich auch in anderen europäischen Ländern abzeichnet.

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