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Neue Kooperation zur nachhaltigen Eiweißversorgung

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsvorhaben der dänischen Ernährungswirtschaft wird ein breiter Kreis von Unternehmen und Wissenszentren die Entwicklung neuer Protein-Produktionsmethoden mit dem Ziel intensivieren, nachhaltige Proteine für Futter-, Nahrungsmittel- und Pharmaprodukte bereitzustellen, die den Umwelt- und Klimaschutz sowie die gesellschaftliche Entwicklung fördern.

24. January 2019

In der Partnerschaft ’Danish Protein Innovation’ arbeiten führende Futtermittel-/Zutaten-/Lebensmittel-Unternehmen und Wissenszentren gemeinsam an der Entwicklung nachhaltiger Proteine für Futter-, Nahrungsmittel- und Pharmaprodukte.

„Wir setzen da an, wo das Potenzial groß ist und die Forschung bereits große Fortschritte gemacht hat, und zwar in der Produktion von Pflanzeneiweiß – in erster Linie aus Gras – zur Verwendung als Futtermittel” erklärt Lars Hvidtfeldt, der die Partnerschaft als Vertreter des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft leitet.

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Konzentriertes Bio-Protein soll als Futter für Schweine und Geflügel zum Einsatz kommen, die Graseiweiß direkt von der Wiese nicht verwerten können. Die bei der Protein-Produktion anfallenden Restprodukte dienen teils als Rinderfutter, teils (flüssige Bestandteile) zur Biogasproduktion. Damit schließt sich der Kreislauf.

Lars Hvidtfeldt: „Mit diesem Kreislaufansatz erhalten wir mehrere Endprodukte und bewältigen zugleich einige Herausforderungen der Landwirtschaft. Wir reduzieren Soja-Importe und binden auf den erweiterten Wiesenflächen mehr Kohlenstoff im Boden, was gut für den Gewässerschutz und den Klimaschutz ist.”

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Großunternehmen wie der Schlachtkonzern Danish Crown sehen in der Produktion nachhaltiger Proteine ebenfalls große Möglichkeiten sowie einen Durchbruch in der Forschung, der für die Nachhaltigkeit der globalen Nahrungsmittelproduktion von entscheidender Bedeutung sein könnte.