Foto: Seges, Landbrug & Fødevarer

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Erfolg mit intakten Schwänzen

Auf der Grundlage von Forschung und Praxiserprobung hilft das SEGES Pig Research Centre im Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft Schweineproduzenten bei der Umsetzung des Ziels, ohne Einbußen beim Tierwohl auf das Schwanzkupieren zu verzichten.

Die dänischen Schweineproduzenten wollen mehr Schweine mit intakten Schwänzen produzieren. Wichtig ist ihnen dabei auch, dass dies nicht durch vermehrtes Schwanzbeißen auf Kosten des Tierwohls geschieht.

Das Projekt ‚Hele haler – all in‘ (in etwa: Ganze Schwänze – alle dabei) des SEGES Pig Research Centre unterstützt Schweineproduzenten auf freiwilliger Basis bei der Umsetzung.

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Dorthe Poulsgård Frandsen, zuständige SEGES Projektleiterin: „Wenn alle beteiligten Betriebe ihr Ziel erreichen, rechnen wir allein aus diesem ersten Projekt mit 85.000 unkupierten Ferkeln – zusätzlich zu den bereits jetzt, primär in Sonderproduktionen, produzierten Schweinen mit intakten Schwänzen.“

Die Erfahrungen mit den entwickelten und erprobten Werkzeugen sollen anschließend mit anderen Landwirten geteilt werden. Eine wichtige Erkenntnis aus dem Projekt ist die Tatsache, dass unkupierte Tiere mehr Betreuung erfordern, um Schwanzbeißen zu verhindern.

Dorthe Poulsgård Frandsen: „Wegen des erhöhten Risikos müssen die Mitarbeiter mehr Zeit im Stall verbringen, um durch frühes Erkennen typischer Anzeichen – wie zum Beispiel herunterhängende Schwänze – durch sofortiges Eingreifen Schwanzbeißen vorzubeugen.”

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Asger Kjær Nielsen

Qualitätschef SEGES Pig Research Centre

+45 33 394 431


Fachgebiete: Qualitätssicherung Primärproduktion, DANISH Produktstandard, DANISH Transportstandard