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Klimaneutrale Land- & Ernährungswirtschaft

Bei gleichbleibender bzw. gesteigerter Produktion will die dänische Land- & Ernährungswirtschaft im Einklang mit den Weltzielen der Vereinten Nationen – vor allem Klimaschutz und Ernährungssicherheit – spätestens 2050 klimaneutral sein.

11. April 2019

Durch reduzierte Abgabe und erhöhte Aufnahme von Klimagasen will die dänische Land- & Ernährungswirtschaft im Einklang mit dem übrigen Dänemark sowie den Weltzielen der Vereinten Nationen eine ausgeglichene Klimagasbilanz erzielen und so den Beweis erbringen, dass es einen ökologisch und ökonomisch nachhaltigen Weg zur klimaneutralen Nahrungsmittelproduktion gibt.

So lautet die vom gemeinsamen Aufsichtsrat der Primärproduktions- sowie Zuliefer- und Verarbeitungsbetriebe im Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft beschlossene Vision.

Anne Lawaetz Arhnung, CEO des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft: „Die Lebensmittelversorgung der weiter wachsenden Weltbevölkerung und der Klimawandel stellen uns vor enorme Herausforderungen, die wir nur durch innovative Lösungen unter Einsatz neuer Technologien bewältigen können.“

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Bis 2050 rechnet man mit einem Anwachsen der Weltbevölkerung auf rund 10 Mrd. Menschen mit entsprechend hohem Bedarf an pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln.

Aus diesem Grund wäre es sinnlos, wenn Dänemark seine Produktion einschränken bzw. anderen weniger klimaeffizienten Ländern überlassen würde, so Anne Lawaetz Arhnung: „Deshalb wollen wir für den globalen Klimaschutz wegweisende Lösungen entwickeln und die Nahrungsmittelproduktion vom Landwirt bis zur Ladentheke klimaneutral gestalten.“

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Landesweite Partnerschaft
Die Umsetzung der Vision soll in Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Partnern auf der Grundlage eines massiven F&E-Einsatzes erfolgen.

Anne Lawaetz Arhnung: „Das wird keine leichte Aufgabe. Zum Glück haben wir mit unseren effizienten und klimabewussten Unternehmen und Einrichtungen gute Voraussetzungen, unser Pioniervorhaben zum Erfolg zu führen. Einige der anstehenden Herausforderungen sind uns bekannt, u.a. im Bereich der Renaturierung von kohlenstoffspeichernden Ökosystemen oder der Senkung von Stallemissionen.“

„Aber wir brauchen auch neue Erkenntnisse, müssen neue Wege erkunden, um die notwendigen Lösungen zu finden. Dies werden wir in breit angelegter Zusammenarbeit und im engen Zusammenspiel mit Unternehmen, Universitäten sowie anderen staatlichen Einrichtungen und Ressourcen tun. Die Landwirte verfügen über das praktische Know-how. Und natürlich hoffen wir auf die Unterstützung der Abnehmer unserer klimaeffizienten Produkte“, erklärt Anne Lawaetz Arhnung, „warum sollte uns, was uns – mit Landwirten an der Spitze – bei Windkraftwerken gelungen ist, nicht auch in Sachen Klimaschutz und Ernährungssicherheit gelingen?“

Weitere Informationen erhalten Sie bei Pressereferentin Nanna Østergaard vom Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft, nalo@lf.dk.