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Qualität und Kontrolle

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Qualitätssystem

DANISH Produktstandard (seit 2007)
QSG (seit 1995)

QS (seit 2001) 

IKB Varken (seit 1995) 

Certus (seit 1999) 

PQS (seit 2009) 

Kein nationales Qualitätssicherungssystem.
Integrierte Produktion ist jedoch
weit verbreitet und in der Regel
tierärztlich beaufsichtigt.
Deckungsgrad

95 % der Produktion. Davon entfallen
15 % auf die UK-Produktion. 

Ca. 95 % der Produktion 

Ca. 99 % der Produktion

 Ca. 40 % der Produktion

Unter 5 % der Produktion 

-
Identifikation und Rückverfolgbarkeit

CHR-Nummer (Bestandsnummer)
Ohrmarken
Umsetzdatenbank
Lieferantennummer
In Dänemark werden nur dänische
Schweine geschlachtet. 

QS-ID
Ohrmarken
Lieferantennummer
In Deutschland werden primär QS-Schweine
geschlachtet (z.B. deutsche,
dänische und niederländische). 

UBN-Nummer
Ohrmarken
Transporte werden durch Registrierungssystem identifiziert.
Überwiegend Schlachtung von niederländischen Schweinen
 

System vom CHR-Typ
Ohrmarken
In Belgien werden überwiegend
belgische Schweine geschlachtet. 

System vom CHR-Typ
Ohrmarken
In Polen werden polnische und
ausländische Schweine geschlachtet. 

System vom CHR-Typ (REGA)
Audits

Unabhängige Drittkontrolle jedes oder jedes 3. Jahr, je nach Audit-Ergebnis.
Kann mit maximal 48 Stunden Vorankündigung unangemeldet erfolgen.
 

Unabhängige Drittkontrolle, je nach
Audit-Ergebnis jedes, jedes 2. oder
jedes 3. Jahr.
Produzenten haben die Wahl:
1. Unangekündigte Systemaudits
(Anmeldung maximal 48 Stunden
vor dem Audit)
2. Angekündigte Systemaudits und
dazwischen unangekündigte
Spotaudits 

Alljährlich unabhängige Drittkontrolle (risikobasiert) 

Alljährlich unabhängige Drittkontrolle. Unangemeldet (48 Stunden Vorankündigung) 

Behördliche Kontrolle von jährlich
5 % der Bestände, von denen 50 %
zufällig und 50 % auf der Grundlage
von Risikobewertung und vorheriger
Betriebseinstufung ausgewählt
werden. 

Behördliche Kontrolle etwa einmal im Jahr.
Die regionalen Veterinärbehörden benötigen für Kontrollbesuche
eine besondere Genehmigung.
Gesetzlich verankerte Sanktionen gegen Tierschutzverstöße gibt
es nicht.

Gesundheit und Arzneimitteleinsatz

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Gesundheitsberatung

Ab einer gewissen Betriebsgröße sind Betreuungsverträge
Pflicht. Rund 90 % der Schweineproduzenten
haben eine solche Vereinbarung
mit ihrem Tierarzt. Sauenbestände erhalten
zwischen 9 und 12, Mastbestände zwischen 4
und 6 Beratungsbesuche im Jahr. Bei geahndeten
Verstößen in den Bereichen Tierwohl/-gesundheit
und Arzneimittelverbrauch erhöht sich die
Besuchsfrequenz.
Betriebe ohne Betreuungsvertrag werden
mindestens einmal im Jahr tierärztlich kontrolliert.
Für alle Betriebe gilt, dass sie bei Überschreiten
der festgesetzten Grenzwerte für den Antibiotikaverbrauch
von den Behörden die ’gelbe Karte’
bekommen. Diese ist mit intensivierter Überwachung
sowie der Forderung nach Ausarbeitung
eines Aktionsplans verknüpft. 

Zwei tierärztliche Kontrollbesuche pro
Jahr bzw. einer pro Mastperiode 

Betreuungsverträge mit einem
Tierarzt sind für alle Schweineproduzenten
Pflicht. Der zuständige
Tierarzt hat den Betrieb einmal im
Monat zu besichtigen und seine
Befunde zu dokumentieren. Alle
Betriebe müssen über spezifische
Gesundheits- und Behandlungspläne
verfügen, die mindestens
einmal jährlich zu aktualisieren sind. 

Der Gesundheitszustand sämtlicher Bestände ist alle vier Monate tierärztlich zu kontrollieren und an die I&R-Datenbank Sanitel zu melden.
Beim optionalen und im Certus-System obligatorischen Gesundheitsberatungsprogramm kontrolliert der für die Pflichtbesuche zuständige Tierarzt den Bestand in 2-Monats-Intervallen. 

Keine spezifischen Vorschriften.
Tierarztbesuche nach Bedarf 

Keine spezifischen Vorgaben.
Die meisten integrierten Produktionsbetriebe haben jedoch eigene Tierärzte für die regelmäßigen Gesundheitskontrollen ihrer Bestände. Außerdem ist die Mehrzahl der Erzeuger im Tiergesundheitsverband Agrupaciones de Defensa Sanitaria ADS, was die Gesundheitsbetreuung durch regelmäßige Tierarztbesuche beinhaltet.

Gesundheitsstatus

Alle Bestände werden bezüglich Salmonellen
und bestimmter Krankheiten bewertet und
eingestuft. Der Gesundheitsstatus der Tiere
wird in einer öffentlich zugänglichen Datenbank
erfasst (siehe www.spf-sus.dk).
Dänemark ist trichinenfrei. 

Keine zentrale Gesundheitsüberwachung
 

Zentrales Monitoring durch das Central Veterinary Institute (Wageningen UR) sowie GD Animal Health 

Keine zentrale Gesundheitsüberwachung 

Keine zentrale Gesundheitsüberwachung 

Keine zentrale Gesundheitsüberwachung
Verschreiben von Antibiotika und anderen Arzneimitteln

Professionelle Schweineproduktionsbetriebe müssen einen tierärztlichen Betreuungsvertrag abschließen. Tierärzte verkaufen keine Arzneimittel, sie verschreiben sie nur. Geliefert werden sie von der Apotheke. So besteht eine klare Trennung zwischen Arzneimittelverkauf und veterinärer Beratung. 

Tierärzte dürfen Medikamente verkaufen.
Arzneimittel dürfen nur nach
tierärztlicher Diagnose, Antibiotika
nur in Mengen für maximal 7 Tage
verschrieben werden. 

Tierärzte dürfen Medikamente
verkaufen. Arzneimittel dürfen nur
nach tierärztlicher Diagnose verschrieben
werden. 

Tierärzte dürfen Medikamente
verkaufen. Arzneimittel dürfen nur
nach tierärztlicher Diagnose verschrieben
werden. 

Tierärzte dürfen Medikamente
verkaufen. Arzneimittel dürfen nur
nach tierärztlicher Diagnose verschrieben
werden. 

Tierärzte dürfen keine Arzneimittel verkaufen. Diese sind über eine
Apotheke zu beziehen.
Verschreibung von Medikamenten nur auf Grundlage tierärztlicher
Diagnose sowie der Entscheidung des Bestandstierarztes und des
Schweinehalters.
Registrierung des Arzneimittelverbrauchs

Produzenten haben den Arzneimittelverbrauch
ihres Bestands zu registrieren und dokumentieren 

Produzenten haben den Arzneimittelverbrauch
ihres Bestands zu
registrieren und dokumentieren. 

Produzenten haben den Arzneimittelverbrauch
ihres Bestands zu
registrieren und dokumentieren. 

Produzenten haben den Arzneimittelverbrauch
ihres Bestands zu
registrieren und dokumentieren.

Produzenten haben den Arzneimittelverbrauch
ihres Bestands zu
registrieren und dokumentieren. 

Produzenten haben den Arzneimittelverbrauch ihres Bestands
zu registrieren und dokumentieren.
Überwachung des Arzneimittelverbrauchs

VETSTAT-Erfassung nach Tiergruppe, Bestandseigner
und Tierarzt. Veröffentlichung der Ergebnisse
im jährlichen DANMAP-Bericht 

Zentrale Überwachung. Seit 2015 Überwachung auf Bestandsebene. 

Verbrauch pro Bestand und Altersgruppe wird nach Bestandseigner oder Tierarzt in zentraler Datenbank erfasst. 

Zentrale Überwachung.
In Branchenregie Erfassung auf
Betriebsebene 

Zentrale Überwachung.
In Branchenregie Erfassung auf
Betriebsebene 

Zentrale Überwachung.
In Branchenregie Erfassung auf
Betriebsebene
Antibiotikaverbrauch, Gesamtwert für alle

44,9 mg Antibiotika pro kg Biomasse 

179,1 mg Antibiotika pro kg Biomasse 

69,9 mg Antibiotika pro kg Biomasse 

156,6 mg Antibiotika pro kg Biomasse 

151,2 mg Antibiotika pro kg Biomasse 

317,1 mg Antibiotika pro kg Biomasse

Futtermittel

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Herstellung/Vertrieb

Behördlich kontrolliert. Nur Futter von dänischen Futtermühlen mit Autorisation bzw. QS-Zulassung ist erlaubt. Die Kontrollfrequenz variiert je nach Risikobewertung zwischen 1 und 5 Besuchen pro Jahr. 

Futtermittel dürfen nur von Anbietern
mit QS-Zulassung bezogen werden. 

Futtermittel dürfen nur von
Anbietern mit GMP+-Zulassung
bezogen werden. 

Futtermittel dürfen nur von
Anbietern mit GMP+- oder
FASFC-Zulassung bezogen werden 

Behördliche Kontrolle 

Behördliche Kontrolle
Nur GMP-zertifizierte Futtermittelproduktion
Fleisch- und Knochenmehl

Unzulässig 

Unzulässig 

Unzulässig 

Unzulässig 

Unzulässig 

Unzulässig
Blutprodukte

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig
Tierisches Fett

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig 

Zulässig
Antibiotische Leistungsförderer

Unzulässig seit 2000 

Unzulässig seit 2004 

Unzulässig seit 2006 

Unzulässig seit 2006 

Unzulässig seit 2006 

Unzulässig seit 2006
Catering-Nebenprodukte, Speiseabfälle etc.

Keine Speiseabfälle 

Keine Speiseabfälle 

Keine Speiseabfälle 

Keine Speiseabfälle 

Keine Speiseabfälle 

Keine Speiseabfälle
Fischmehl

Unzulässig für Mastschweine über 40 kg 

Nur in reinen Schweineproduktionsbetrieben erlaubt 

Keinerlei Einschränkungen 

Unzulässig für Mastschweine über 40 kg 

Keinerlei Einschränkungen 

Keinerlei Einschränkungen
GMO/GVO

GMO/GVO-Futtermittel zulässig 

GMO/GVO-Futtermittel zulässig 

GMO/GVO-Futtermittel zulässig 

GMO/GVO-Futtermittel zulässig 

GMO/GVO-Futtermittel zulässig 

GMO/GVO-Futtermittel zulässig

Haltungsbedingungen und Tierschutz

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Trächtige Sauen

Gruppenhaltung nach EU-Vorgaben. Buchten dürfen an keiner Stelle weniger als 3 m breit sein. Einstreu auf planbefestigten/teilperforierten Böden. Seit 1. Januar 2015 ist die Gruppenhaltung vom Absetzen bis sieben Tage vor dem zu erwartenden Abferkeln für Neubauställe vorgeschrieben, ab 1. Januar 2035 für alle Ställe. 

Gruppenhaltung nach EU-Vorgaben.
Jede Buchtenseite muss mindestens 2,8 m lang sein (2,4 m bei Gruppen unter sechs Tieren). 

Gruppenhaltung nach EU-Vorgaben.
Jede Buchtenseite muss mindestens 2,8 m lang sein. Sauen und Jungsauen müssen ab 4 Wochen nach Insemination bis sieben Tage vor erwartetem Abferkeltermin in Gruppen gehalten werden. 

Gruppenhaltung nach EU-Vorgaben.
Jede Buchtenseite muss mindestens 2,8 m lang sein. Sauen und Jungsauen müssen ab 4 Wochen nach Insemination bis sieben Tage vor erwartetem Abferkeltermin in Gruppen gehalten werden. 

 EU-konform Mindestbreite der Gruppenbuchten: 2,8 m.

EU-konform Mindestbreite der Gruppenbuchten: 2,8 m.
Abferkelbuchten/säugende Sauen

EU-konform
Geeignetes Nestbaumaterial muss
in ausreichender Menge vorhanden
sein, falls dies beim verwendeten
Güllesystem technisch möglich ist.
Ferkel müssen einen von der Sau
getrennten, bei Bedarf beheizbaren
Liegebereich haben. Für 2020 peilt
die dänische Schweinebranche
10 % Gruppenhaltung an und nach 2021
sind alle neuen Abferkelställe für
die Gruppenhaltung auszulegen. 

EU-konform
Geeignetes Nestbaumaterial muss
in ausreichender Menge vorhanden
sein, falls dies beim verwendeten
Güllesystem technisch möglich ist.
Ferkel müssen einen von der Sau
getrennten, beheizbaren Liegebereich
haben. 

EU-konform
Geeignetes Nestbaumaterial muss
in ausreichender Menge vorhanden
sein, falls dies beim verwendeten
Güllesystem technisch möglich ist.
Ferkel müssen einen von der Sau
getrennten, beheizbaren Liegebereich
haben. 

EU-konform
Geeignetes Nestbaumaterial muss
in ausreichender Menge vorhanden
sein, falls dies beim verwendeten
Güllesystem technisch möglich ist.
Ferkel müssen einen von der Sau
getrennten, beheizbaren Liegebereich
haben. 

EU-konform
Geeignetes Nestbaumaterial muss
in ausreichender Menge vorhanden
sein, falls dies beim verwendeten
Güllesystem technisch möglich ist.
Ferkel müssen einen von der Sau
getrennten, beheizbaren Liegebereich
haben. 

EU-konform
Geeignetes Nestbaumaterial muss
in ausreichender Menge vorhanden
sein, falls dies beim verwendeten
Güllesystem technisch möglich ist.
Absetzalter

28 Tage
Laut EU-Verordnung bis zu 7 Tage
früher, wenn die Ferkel in speziell
eingerichtete Ställe verlegt werden. 

28 Tage
Laut EU-Verordnung bis zu 7 Tage
früher, wenn die Ferkel in speziell
eingerichtete Ställe verlegt werden. 

28 Tage
Laut EU-Verordnung bis zu 7 Tage
früher, wenn die Ferkel in speziell
eingerichtete Ställe verlegt werden. 

28 Tage
Laut EU-Verordnung bis zu 7 Tage
früher, wenn die Ferkel in speziell
eingerichtete Ställe verlegt werden. 

28 Tage
Laut EU-Verordnung bis zu 7 Tage
früher, wenn die Ferkel in speziell
eingerichtete Ställe verlegt werden. 

28 Tage
Laut EU-Verordnung bis zu 7 Tage
früher, wenn die Ferkel in speziell
eingerichtete Ställe verlegt werden.
Wühl- und Beschäftigungsmaterialien

Alle Schweine müssen ständigen
Zugang zu Stroh oder anderen
manipulierbaren Materialien in
ausreichenden Mengen haben.
Es muss sich um Naturmaterialien
handeln, die Bodenkontakt haben.
Ketten etc. reichen nicht aus. 

Alle Schweine müssen ständigen Zugang
zu manipulierbaren Materialien
in ausreichenden Mengen haben. Es
muss sich um gesundheitlich unbedenkliche
Materialien handeln. Ketten
mit Holz- oder Kunst-stoffteilen sind
zulässig. 

Alle Schweine müssen ständigen Zugang zu manipulierbaren Materialien haben, die unschädlich und in ausreichenden Mengen vorhanden sind. Ketten mit Kunststoffteilen sind zulässig. Eine einzelne Kette ist unzureichend. 

Alle Schweine müssen ständigen
Zugang zu manipulierbaren Materialien
haben: Stroh, Fußbälle, Ketten o.ä. Autoreifen und behandeltes
Hartholz sind nicht zulässig. 

Alle Schweine müssen ständigen Zugang zu unschädlichen Materialien in ausreichenden Mengen haben. 

Alle Schweine müssen ständigen Zugang zu manipulierbaren Materialien
in ausreichenden Mengen haben.
Das Material darf die Gesundheit der Tiere nicht gefährden.
Ketten mit Kunststoffteilen sind zulässig.
Bodengestaltung für Ferkel und Mastschweine

Für Ferkel müssen planbefestigte bzw. teilperforierte Liegeflächen mindestens die Hälfte der vorgeschriebenen Mindestfläche ausmachen, für Zucht- und Mastschweine mindestens ein Drittel. 

Vollspaltenböden erlaubt 

40 % befestigter Boden für Ferkel
und Mastschweine 

Vollspaltenböden erlaubt 

Vollspaltenböden erlaubt 

Vollspaltenböden erlaubt
Sprüh-/Duschanlagen

Alle Schweine (auch Sauen) über
20 kg haben Anspruch auf Sprüh-/
Duschanlagen oder andere Einrichtungen
zur Regulierung der
Körpertemperatur. 

Keinerlei Anforderungen 

Keinerlei Anforderungen 

Keinerlei Anforderungen 

Keinerlei Anforderungen 

Keinerlei Anforderungen
Krankenbuchten

Die Zahl der Krankenbuchten ist so zu bemessen, dass stets mindestens eine freie Krankenbucht zur Verfügung steht.
Ihre Gesamtzahl sollte mindestens 2-5 % der Sauenplätze aller Stallungen betragen. Mindestens 2/3 der Mindestfläche müssen weiche Liegeflächen sein. Die Buchten müssen mittels Heizlampe, Einstreu oder Bodenheizung erwärmbar sowie bei Bedarf abkühlbar sein. 

Pflicht. Kranke oder verletzte Tiere
sind in Krankenbuchten mit trockener
und bequemer Einstreu zu isolieren. 

Pflicht. Die Krankenbuchten
müssen gut belüftet, warm und
trocken sein. 

Pflicht. Keine besonderen
Anforderungen. 

Pflicht. Keine besonderen
Anforderungen. 

Pflicht. Keine besonderen Anforderungen.
Kastration

Die Kastration hat zwischen dem
2. und 7. Lebenstag unter Schmerzlinderung
zu erfolgen. Nach dem
7. Lebenstag darf nur unter Narkose
kastriert werden 

Die Kastration hat zwischen dem 2. und 7. Lebenstag unter Schmerzlinderung zu erfolgen. Nach dem 7. Lebenstag darf nur
unter Narkose kastriert werden. 

Die Kastration hat zwischen dem 2. und 7. Lebenstag unter Schmerzlinderung zu erfolgen. Nach dem 7. Lebenstag darf nur
unter Narkose kastriert werden. 

Die Kastration hat zwischen dem 2. und 7. Lebenstag unter Schmerzlinderung zu erfolgen. Nach dem 7. Lebenstag darf nur
unter Narkose kastriert werden. 

Die Kastration hat zwischen dem 2. und 7. Lebenstag unter Schmerzlinderung zu erfolgen. Nach dem 7. Lebenstag darf nur
unter Narkose kastriert werden. 

Die Kastration hat zwischen dem 2. und 7. Lebenstag unter Schmerzlinderung zu erfolgen. Nach dem 7. Lebenstag darf nur
unter Narkose kastriert werden.
Schwanzkupieren

Gemäß EU-Vorgaben ist routinemäßiges Schwanzkupieren unzulässig. Bei dokumentiertem Bedarf ist der Eingriff zwischen dem 2. und 4. Lebenstag erlaubt, und zwar nur bis zur Hälfte der Schwanzlänge.

Gemäß EU-Vorgaben ist routinemäßiges Schwanzkupieren unzulässig. Bei dokumentiertem Bedarf ist der Eingriff bis zum 4. Tag nach nach der Geburt erlaubt.

Gemäß EU-Vorgaben ist routinemäßiges Schwanzkupieren unzulässig. Bei dokumentiertem Bedarf ist der Eingriff bis zum 3. Tag nach der
Geburt erlaubt.
Gemäß EU-Vorgaben ist routinemäßiges Schwanzkupieren unzulässig. Bei dokumentiertem Bedarf ist der Eingriff bis zum 7. Tag nach der Geburt erlaubt.Gemäß EU-Vorgaben ist routinemäßiges Schwanzkupieren unzulässig. Bei dokumentiertem Bedarf ist der Eingriff bis zum 7. Tag nach der Geburt erlaubt.Gemäß EU-Vorgaben ist routinemäßiges Schwanzkupieren unzulässig. Bei dokumentiertem Bedarf ist der Eingriff bis zum 7. Tag nach der Geburt erlaubt.
Zahnkürzung

Abkneifen ist nicht erlaubt. Schleifen ist zulässig, aber nicht als Routine-Maßnahme, und muss innerhalb von drei Tagen nach der Geburt erfolgen. 

Schleifen ist innerhalb der ersten sieben Lebenstage erlaubt, aber nicht als Routine-Maßnahme. 

Schleifen ist bis 72 Stunden nach der Geburt erlaubt, aber nicht als Routine-Maßnahme. 

Schleifen ist innerhalb der ersten sieben Lebenstage erlaubt, aber nicht als Routine-Maßnahme. 

Abkneifen innerhalb der ersten sieben Lebenstage erlaubt 

Abkneifen innerhalb der ersten
sieben Lebenstage erlaubt

Umwelt- und Klimaschutz

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Nitratzufuhr (Grenzwerte)

140 kg N/ha 

170 kg N/ha 

170 kg N/ha 

170 kg N/ha 

170 kg N/ha 

170 kg N/ha
Güllelagerung

Stets ausreichend Lagerkapazität, mindestens für 6 Monate Produktion. Für Schweine entspricht dies normalerweise 9-monatiger Lagerung. Die Behälter müssen mit Abdeckung oder Schwimmschicht versehen sein. 

Lagerkapazität je nach Region entsprechend
6-9-monatiger Produktion 

Lagerkapazität für mindestens 7 Monate Produktion. Die Behälter müssen mit Abdeckung aus beliebigem Material versehen sein. 

Lagerkapazität für mindestens 7 Monate Produktion. Die Behälter müssen mit Abdeckung aus beliebigem Material versehen sein.
 

Lagerkapazität für mindestens 4-6 Monate Produktion. Die Behälter müssen mit Abdeckung aus beliebigem Material versehen sein. 

Lagerkapazität entsprechend 4-monatiger Produktion
Futterverbrauch Ferkel und Mastschweine, kg Futter/kg Gewichtszunahme, laut Interpig 2014 bzw. eigenen Berechnungen

2,48 

2,61 

2,44 

2,71 

-

 

2,45
Gülleausbringung/Nährstoffverwertung

Ausbringung nur in den Wachstumsphasen der Pflanzen: vom 1. Februar bis zur Ernte bzw. für Wintersaat von der Erntezeit bis 1. Oktober. Geforderte Stickstoffverwertung 75 % 

Ausbringungszeitpunkt: Keinerlei Anforderungen (weder EU noch national). Geforderte Stickstoffverwertung 60 % 

Ausbringung nur in den Wachstumsphasen der Pflanzen: vom 1. Februar bis 15. September. Geforderte Stickstoffverwertung je nach Bodentyp 60-80 % 

Ausbringung nur in den Wachstumsphasen der Pflanzen: vom 1. Januar bis 1. September. Geforderte Stickstoffverwertung je nach Bodentyp 60-80 % 

Ausbringung von Gülle/Nutztierdünger vom 1. März bis 30. November. Geforderte Stickstoffverwertung 60 % 

Ausbringung von Gülle/Nutztierdünger von März bis November.
Stickstoffverwertung: Keine Anforderungen

Transport

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Aufsicht und Kontrolle

Behördliche Überwachung der
Eigenkontrollsysteme und des
Global Red Meat Standard (GRMS)
der Schlachtbetriebe. Fuhrunternehmer
müssen gesetzliche Vorschriften
sowie die im ’Handbuch
für Schweinetransport’ (Håndbog
for svinetransport) beschriebenen
Branchenvorgaben einhalten. 

Fuhrunternehmer müssen nach
QS-Vorgaben zertifiziert sein. 

Fuhrunternehmer müssen nach
IKB-Vorgaben zertifiziert sein. 

Fuhrunternehmer müssen nach
Certus/CodianPlus-Vorgaben
zertifiziert sein. 

Behördliche Kontrolle 

Behördliche Kontrolle
Einrichtung der Fahrzeuge

Die Vorschriften zur Einrichtung von
Schweinetransportern werden von
der Schlachtbranche vorgegeben
und laufend verschärft. Sie umfassen
u.a. mechanische Lüftung, GPS sowie
Sprüh- und Tränkanlagen. Die Einhaltung
aller Vorgaben wird bei der
Ankunft im Schlachtbetrieb kontrolliert. 

Außer VO (EG) Nr. 1/2005 keine
besonderen Anforderungen 

VO (EG) Nr. 1/2005 plus einzelne
landesspezifische Anforderungen,
z.B. GPS in allen Lastzügen 

Außer VO (EG) Nr. 1/2005 keine
besonderen Anforderungen 

Außer VO (EG) Nr. 1/2005 keine
besonderen Anforderungen 

Außer VO (EG) Nr. 1/2005 keine besonderen Anforderungen.
Transport von Schlachtschweinen im Gruppenverband

Transport in Gruppen von ca. 15
Schweinen, nach Möglichkeit
buchtenweise. 

Kein buchtenweiser Transport. Ferkel dürfen in Gruppen von bis zu 120 Tieren (bis 10 kg) bzw. bis zu 35 Tieren (bis 30 kg) transportiert werden. 

Transport in vertrauten Gruppen. 

Buchtenweiser Transport wird
empfohlen. 

Kein buchtenweiser Transport 

Kein buchtenweiser Transport
Schulung Fuhrunternehmer/Fahrer (Kompetenznachweis)

Obligatorische Schulung seit den
1990er Jahren. Seit 1. Januar 2007
formalisierte Ausbildung gemäß
Verordnung 1/2005. 

Obligatorische Schulung seit 2008
(EU) 

Obligatorische Schulung seit 2008
(EU) 

Obligatorische Schulung seit 2008
(EU) 

Obligatorische Schulung seit 2008
(EU) 

Obligatorische Schulung seit 2008
(EU)
Sterblichkeit

Schlachtschweine 0,007 % (2014) 

Es liegt keine Statistik vor, aber die
Sterblichkeit dürfte höher sein als in
Dänemark. 

Es liegt keine Statistik vor, aber die
Sterblichkeit dürfte höher sein als in
Dänemark. 

Es liegt keine Statistik vor, aber die
Sterblichkeit dürfte höher sein als in
Dänemark. 

Es liegt keine Statistik vor, aber die
Sterblichkeit dürfte höher sein als in
Dänemark. 

Es liegt keine Statistik vor, aber die
Sterblichkeit dürfte höher sein als in
Dänemark.

Betreuung im Schlachtbetrieb

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Aufstallung

Betreuung nach Möglichkeit in
stabilen Gruppen.
Alle Tieren werden in Gruppen
von ca. 15 Tieren eingestallt. 

Keine gruppenweise Betreuung 

Betreuung in vertrauten Gruppen 

Keine gruppenweise Betreuung 

Keine gruppenweise Betreuung 

Keine gruppenweise Betreuung
Schulung des Stallpersonals

Obligatorische Schulung in Tierschutz
und artgerechter Betreuung 

Schulung gemäß Infektionsschutzgesetz
ist zu dokumentieren.
Entsprechende Lehrgänge werden
mindestens einmal pro Jahr im
Rahmen des QS-Systems angeboten. 

Obligatorische Schulung des/der
Tierschutzverantwortlichen laut
EU-Verordnung seit 2013 

Obligatorische Schulung des/der
Tierschutzverantwortlichen laut
EU-Verordnung seit 2013 

Obligatorische Schulung des/der
Tierschutzverantwortlichen laut
EU-Verordnung seit 2013 

Obligatorische Schulung des/der
Tierschutzverantwortlichen laut
EU-Verordnung seit 2013

Lebensmittelsicherheit

ParameterDänemarkDeutschlandNiederlandeBelgienPolenSpanien
Salmonellen – Überwachung

Nationales Programm zur flächendeckenden
Salmonellenbekämpfung
seit 1993. Kontrolliert werden vor
allem Futtermittelfirmen, Schweinebestände
und Frischfleisch.
Zucht-, Sauen- und Mastschweinebestände
werden nach Salmonellenvorkommen
bewertet und eingestuft.
Tiere aus Niveau-3-Betrieben
werden gesondert transportiert und
geschlachtet. 

Überwachung nach QS-System.
Umfasst Futtermittel, Mastschweinebestände
und Frischfleisch. 

Überwachung nach IKB-System.
Umfasst Mastschweinebestände
und Frischfleisch. 

Bis April 2015 gesetzlich vorgeschriebenes Programm, das für Certus-zertifizierte Betriebe jedoch weiterhin obligatorisch ist.
Umfasst Überwachung von Mastschweinebeständen und Frischfleisch. 

Schlachtbetriebe mit und ohne EU-Zulassung haben auf Vorkommen im Frischfleisch zu kontrollieren. 

Kein nationales Überwachungsprogramm.
Für EU-geprüfte Schlachtbetriebe ist Frischfleisch-Überwachung
Pflicht.
Salmonellen-Vorkommen in frischem Schweinefleisch

Laut EFSA (2008) 3,3 % (vor Kühlung). In DK werden Salmonellenproben von gekühltem Fleisch genommen. Nach diesem für Salmonellen in Frischfleisch für Konsumenten aussagekräftigeren Verfahren lagen die Salmonellen-Vorkommen 2013 bei 1,3 %. 

Keine Ergebnisse zugänglich.
Deutschland beteiligte sich nicht an
der EFSA-Baseline-Untersuchung von
2008. 

Keine Ergebnisse zugänglich.
Die Niederlande beteiligten sich
nicht an der EFSA-Baseline-Untersuchung
von 2008. 

Keine aktuellen Ergebnisse
zugänglich.
Laut EFSA-Baseline (2008) 18,8 %
(vor Kühlung) 

Keine aktuellen Ergebnisse
zugänglich.
Laut EFSA-Baseline (2008) 1,3 %
(vor Kühlung) 

Keine aktuellen Ergebnisse zugänglich.
Spanien beteiligte sich nicht an der EFSA-Baseline-Untersuchung von
2008.
Rückstandsmonitoring

Im Zuge des nationalen Überwachungsprogramms werden pro Jahr rund 10.000 Proben behördlich untersucht. Gemäß EU-Vorgaben sind 0,05 % der jährlich geschlachteten Tiere zu untersuchen, was für DK 2013 etwa 9500 Stichproben entsprochen hätte. Zu den behördlichen Proben kommen ca. 14.000 Eigenkontrollproben (2013), die auf Antibiotikarückstände untersucht werden. 

Nationales Überwachungsprogramm
gemäß EU-Vorgaben 

Nationales Überwachungsprogramm
gemäß EU-Vorgaben 

Nationales Überwachungsprogramm
gemäß EU-Vorgaben 

Nationales Überwachungsprogramm
gemäß EU-Vorgaben 

Nationales Überwachungsprogramm gemäß EU-Vorgaben
Rückstandsvorkommen, Anzahl positiver Proben (National Residue Monitoring Plans, Commission Staff Working Paper, 2010)

Veterinär- und Lebensmitteldirektorat (2013)
Wachstumshormone (A3): 0
Schwermetalle (B3c): 0
Antibiotika (B1): 2
Verbotene Stoffe (A6): 0
Pestizide (B3a): 0 

 Wachstumshormone (A3): 0
Schwermetalle (B3c): 282
Antibiotika (B1): 5
Verbotene Stoffe (A6): 2
Pestizide (B3a): 0

Wachstumshormone (A3): 9
Schwermetalle (B3c): 0
Antibiotika (B1): 29
Verbotene Stoffe (A6): 0
Pestizide (B3a): 0 

Wachstumshormone (A3): 0
Schwermetalle (B3c): 0
Antibiotika (B1): 3
Verbotene Stoffe (A6): 0
Pestizide (B3a): 0 

Wachstumshormone (A3): 4
Schwermetalle (B3c): 4
Antibiotika (B1): 5
Verbotene Stoffe (A6): 2
Pestizide (B3a): 0 

Wachstumshormone (A3): 0
Schwermetalle (B3c): 0
Antibiotika (B1): 6
Verbotene Stoffe (A6): 1
Pestizide (B3a): 2