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Foto: Dänischer Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft

Mehr Innereien auf den Speiseplan

Schweinswurst aus Fleisch vom Vorderschinken, Leber, Blut, Bärlauch sowie einer Farce aus Speckschwarte, Nüssen und Brotkrume.

12. Juni 2017

Leber, Herz, Niere, Zunge sind wertvolle Lebensmittel, so die Botschaft von 'In'mad' (indmad=Innereien, die sind in), einer Aktion des Dänischen Fachverbands der Land- & Ernährungswirtschaft. Das mit öffentlichen Fördermitteln finanzierte Projekt soll die Dänen zum vermehrten Verzehr von Innereien inspirieren.

”Innereien stehen für nachhaltige Verwertung aller Teile der Tiere. Sie sind nährstoffreich und verdienen eine erhöhte Nachfrage, die sich auch auf den Preis auswirken würde. Außerdem stellen sie eine kulinarische Bereicherung dar. Und gesund sind sie auch“, erklärt Andreas Buchhave Jensen vom Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft.

Dass die Botschaft ankommt, zeigt u.a. das Interesse des öffentlich-rechtlichen Fernsehsenders Danmarks Radio, dessen Aufnahmen vom neulich durchgeführten Workshop zum Thema demnächst im ganzen Land zu sehen sein werden.

Beim Workshop entwickelten 4 Spitzenkoch-Duos Innereien-Gerichte. Anschließend erörterten sie Wert und Verbraucherfreundlichkeit ihrer Kreationen.

Die acht Köche waren Bo Jacobsen (Restaurationen), Vivi Schou (Babette), Dak Ladaporn (Kiin Kiin), Mikkel Karstad (WeYouTheyAte.com), Michael Museth (Folkets Madhus), Peter Steen (Gourmandiet), Alexander Sjøstrøm (Average Foodtruck) und Irina Bothmann (Rub & Stub).

Andreas Buchhave Jensen: „In Avantgarde-Restaurants liegen Innereien eindeutig im Trend. Kreative Köche sind wild auf Innereien, weil sie Ihnen neue Zubereitungen und Geschmackserlebnisse eröffnen, mit denen sie sich profilieren können. Und sie sind nachhaltig.“