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Erneute Reduktion von Antibiotika in der Schweineproduktion (Foto: Mads Armgaard)

Erneute Reduktion von Antibiotika in der Schweineproduktion

In den ersten 11 Monaten von 2016 konnten die dänischen Schweineproduzenten den Einsatz von Antibiotika insgesamt um weitere 3,3 % und den von Tetrazyklin um 3,6 % senken.

6. Februar 2017

Im internationalen Vergleich setzen dänische Schweineproduzenten wesentlich weniger Antibiotika ein als viele andere Länder in Europa und anderen Teilen der Welt. Dennoch haben sie es geschafft, ihren generellen Antibiotikaverbrauch seit 2009 konsequent um insgesamt rund 25 % zu reduzieren. Der Einsatz von Tetrazyklin-Präparaten wurde seit 2013 um 23 % reduziert.

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Zufriedenheit und Ansporn
Beim Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft freut man sich über diese anhaltenden Erfolge der dänischen Schweineproduzenten, Tierärzte und Berater.

Christian Fink Hansen, Bereichsleiter im Dänischen Fachverband der Land- & Ernährungswirtschaft: „Ich betrachte es als eine reife Leistung, dass wir seit Jahren trotz des gesteigerten Tierwohls den Antibiotikaverbrauch markant senken konnten. Nicht zuletzt auch im Vergleich zu unserer Konkurrenz im Ausland finde ich den Ausbau unserer vorbildlichen Position beachtenswert. Das darf und wird uns allerdings nicht davon abhalten, auch in den kommenden Jahren weitere Senkungen des Antibiotikaverbrauchs anzustreben."

Zielsetzung erreicht – 5 Jahre früher als geplant
Die Branche hatte sich das Ziel gesteckt, ihren Antibiotikaverbrauch von 2009 auf 2020 um 20 % zu senken. Bereits 2015 war dieses Ziel mit einer Senkung von 2009 auf 2015 um 21,7 % mehr als erreicht – fünf Jahre vor Ablauf der gesetzten Frist.

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